Siefert – Revival - Band

Ein Sound kehrt zurück

eMail Kontakt:

Hallo Fans,

Ihr habt lange nichts mehr von uns gehört.

Leider konnten wir krankheitsbedingt und aus anderen Gründen noch keinen weiteren Live-Auftritt organisieren.

Da wir nicht sicher sind ob dies überhaupt noch mal möglich ist, haben wir uns entschlossen eine CD mit ca. 25 Titeln zu produzieren. Darauf werden dann größtenteils soundtechnisch überarbeitete Titel aus der Veranstaltung beim Weingut Weber vom 14.7.2014 zu hören sein. (Wir hatten diese Veranstaltung digital aufgezeichnet.)

Wer Interresse hat schickt uns eine E-mail mit Adresse u. Tel.Nr.

Wir bemühen uns aber weiterhin, wenn es gesundheitlich wieder besser geht, einen Auftritt zu organisieren.

Schauen Sie ab und zu in unsere Homepage.

Bis dahin verbleiben wir

Eure Siefert-Revival-Band

Die Chronik der ehemaligen Tanzkapelle Siefert

Erster Nostalgie-Tanzabend 16. Oktober 2004

Seit einigen Jahren war er geplant, ein Nostalgie-Tanzabend der ehemaligen Tanzkapelle Siefert in Original-Besetzung. Aus verschiedenen Gründen wurde dieses Vorhaben immer wieder verschoben und letztendlich aufgegeben. Die zwei jüngsten Bandmitglieder ließen sich jedoch nicht entmutigen, machten aus der Not eine Tugend. Um diesen Revival-Abend doch noch zu ermöglichen, auch dem Trend der Zeit folgend, engagierten sie befreundete Musiker, die die musikalischen Parts der ehemaligen Kollegen übernahmen. Die schönsten Titel aus der erfolgreichen Siefert-Ära wurden neu aufgelegt und so originalgetreu wie möglich einstudiert. Durch die teilweise noch vorhandenen alten Instrumente und Verstärker ist es möglich, auch den original "Siefert-Sound" wieder aufleben zu lassen.

Wie fing das alles an mit der „Siefert“?

Man schrieb das Jahr 1960, als die Brüder Siefert - Rudolf(Kontrabass), Erhard (Akkordeon) und August (Gitarre) aus Wallburg ein Tanz-Trio gründeten, noch nicht ahnend, dass sie den Grundstein für eine der erfolgreichsten Bands in dieser Region legten. Alsbald kamen Norbert Geppert und Heinz Späth aus Altdorf dazu und Rudolf Siefert schied wieder aus der Band aus. Man spielte bis Anfang 1966 in dieser Besetzung hauptsächlich instrumentale Titel im Stil der damaligen Zeit. 1965 investierte man in eine neuzeitliche Verstärkeranlage und Instrumente, durch die das Niveau deutlich verbessert werden konnte. Die Kapelle Siefert war gefragt. Aus dem Quartett wurde im Frühjahr 1966 ein Quintett. Gerd Loosmann aus Orschweier war in die Band eingetreten. Mit ihm kam auch ein Stil-Wandel, Gitarren wurden nach und nach zu den führenden Instrumenten. Titel von den legendären Gitarren-Bands „The Shadows“ und „The Spootniks“ waren nun angesagt. Auch das versierte Bläserduo (Trompeten/Saxophon) konnte sich von nun an voll entfalten. Titel von James Last, Bert Kämpfert und Herb Alpert waren ab sofort im Programm. Ein großes Plus der Band war die Vielseitigkeit, da jeder Musiker mehrere Instrumente spielte. Rock- und Discomusik war nie die Stärke der Band, dies überließ man den Andern. Die Band hatte ihren eigenen Stil gefunden und wurde immer mehr zur führenden in dieser Region. Volle Hallen und eine immer größer werdende Fan-Gemeinde waren das Ergebnis. Die Fans folgten der Band bis in den Raum Kehl, Freiburg und sogar bis in die Stadthalle Waldkirch. Letzter Personalwechsel – Frühjahr 1971. August Siefert verließ die Band aus beruflichen Gründen, Peter Wiensowsky übernahm dessen Part.

Herbst 1971- da die vielen Auftritte zu stressig geworden waren und man Beruf, Familie und Hobby nicht mehr verbinden konnte, beschloss die Band nach Fastnacht aufzuhören. Auf dem Höhepunkt abtreten war das, was man wollte. Der letzte Auftritt kam, Rosenmontag `72 - Festhalle Mahlberg. Die Halle fasste normal 300 Personen – über 1000 Fans kamen und wollten „d’Siefert„ noch einmal sehen und hören. Dicht an dicht standen sie schweißgebadet in der Halle. An ein normales Tanzen war nicht mehr zu denken. Steh-Blues war angesagt. Selbst auf der Bühne war kein Quadratmeter mehr frei. Richtige „Fasent-Stimmung“ wollte an diesem Abend nicht mehr aufkommen. Dann der Schluss-Tanz: „Leise geh’n im Saal die Lichter aus...“ und die Standard-Verabschiedung: „Meine sehr verehrten Damen und Herren – mit diesem Tanz verabschiedet sich die Kapelle Siefert – für immer...“. Kein Nachsatz wie „Sie hören uns wieder am nächsten Samstag in der Festhalle Soundso...“ - Schluss – aus – vorbei. Eine erfolgreiche Ära war zu Ende. Viele treue Fans, einige mit Tränen in den Augen, kamen hinterher auf die Bühne um sich persönlich von der Band zu verabschieden – und immer hörte man die Frage: „Wo gehen wir jetzt hin an den Samstagabenden, was machen wir, wenn es euch nicht mehr gibt?“ - allgemeine Ratlosigkeit. Auch an den Band-Mitgliedern gingen die nächsten Wochen nicht spurlos vorüber. Eine eigenartige Leere machte sich breit. Keine Proben, keine Auftritte – irgendetwas fehlte. Drei Bandmitglieder hielten es jedoch nicht lange ohne die Musik aus. Erhard Siefert (Akkordeon/Bass), Gerd Loosmann (Gitarre/Gesang) und Heinz Späth (Schlagzeug/Saxophon/Gesang) spielten als „Trio Siefert“ bei privaten Feiern, Betriebsfesten usw. noch einige Jahre. Vielen Paaren, die sich bei der „Siefert“ kennengelernt hatten, spielten sie zur Hochzeit auf.

Nach über 32 Jahren kehrt nun der alte Sound verbunden mit dem Feeling der Siefert-Ära wieder auf die Bühne zurück. Für alle ehemaligen Siefert-Fans ist dies eine Gelegenheit in der Festhalle Mahlberg, an dem Ort, wo die große Ära der Tanzkapelle Siefert ein Ende gefunden hatte, ein Wiedersehen mit vielen Bekannten und Freunden aus der Zeit des "Hallenschwoofs" der 60iger Jahre zu feiern.

Die Band stellt diesen Abend unter das Motto "Musik fürs Herz - wie in alten Zeiten"

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